Nachhaltig erfolgreich – Wirtschaft und SDGs auf der Hannover Messe

Wirtschaftsdelegation aus dem BDI Projekt „Perspektiven Schaffen“ auf der Hannover Messe © Manuel Hauptmann

Paneldiskussion mit deutschen Unternehmen und Vertretern von BDI, BMZ und EABC © Manuel Hauptmann

Armut bekämpfen, soziale und wirtschaftliche Entwicklung fördern, Umwelt und Klima schützen: Die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen schreiben Unternehmen bei diesen Aufgaben eine zentrale Rolle zu. Auch auf der diesjährigen Hannover Messe war Nachhaltigkeit ein großes Thema. Der BDI diskutierte mit Unternehmen aus Deutschland und Afrika ihr Engagement für eine nachhaltige Entwicklung.

In diesem Jahr waren der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), und die Carl Duisberg Gesellschaft (CDG) in Kooperation mit der Deutsche Messe AG erstmals gemeinsam auf der Hannover Messe präsent. Mit verschiedenen Aktionen warben sie für mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft.

 

Auf einer hochrangigen Paneldiskussion machten führende deutsche Unternehmen eine erste Bestandsaufnahme zur Umsetzung der Agenda 2030. Drei Jahre nach ihrer Verabschiedung setzen bereits zahlreiche deutsche Unternehmen die SDGs im Geschäftsalltag um – vom Start-Up bis zum Großunternehmen. So stellte das Unternehmen HAWE sein Engagement in Afrika vor. Die HAWE-Auszubildenden konzipierten Schulungsmodelle um Schülern und Trainern in Botswana die Bedienung und Funktionsweise der Hydraulik zu vermitteln. Damit ermöglicht das Unternehmen jungen Menschen vor Ort eine Fachausbildung. Gleichzeitig leistet das Unternehmen einen aktiven Beitrag zu der Erreichung verschiedener SDGs (4 hochwertige Bildung, SDG 8 menschenwürdige Arbeit). Auch das Unternehmen K+S ist in Entwicklungs- und Schwellenländern tätig und versteht Unternehmen als wichtige Partner bei der Erreichung der SDGs. Mit der Unternehmensstrategie Shaping 2030 bekennt sich K+S klar zum Thema Nachhaltigkeit.

 

Ein besonderer Fokus lag auf dem Chancenkontinent Afrika: Auf dem „Marketplace Africa“ des BMZ konnten sich Besucher zu Förderungsmöglichkeiten des Ministeriums für nachhaltige Projekte in Afrika informieren.

 

Ein Highlight war die Teilnahme einer hochrangigen, Wirtschaftsdelegation aus dem BDI-Projekt „Perspektiven schaffen“ in Ostafrika, die die Erfahrungen der afrikanischen Wirtschaft in die Diskussion einbrachte. „Perspektiven schaffen“ vernetzt deutsche und ostafrikanische Unternehmen und unterstützt gezielt Geschäftskooperationen. Die Unternehmer der Delegation informierten sich auf zahlreichen vom BDI organisierten B2B Terminen auf der Messe und bei Partnerunternehmen in Deutschland über neue Technologien und Trends in den Sektoren Energie, Automatisierung und Digitalisierung, aber auch über Investitions- und Wirtschaftsförderung.