Vertiefte Kooperation mit niederländischem Schwesterverband VNO-NCW

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Rotterdam © BDI

Rotterdam © BDI

Der BDI und sein niederländisches Pendant, der Industrieverband VNO-NCW, wollen enger zusammenarbeiten. Im Fokus stehen dabei die gemeinsame Interessenvertretung auf EU-Ebene bei Themen der Energie-, Umwelt- und Verkehrspolitik sowie die Umsetzung von EU-Vorgaben auf nationaler Ebene.

Mitte November 2019 besuchte eine Delegation des BDI unter Leitung von Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer, den niederländischen Schwesterverband VNO-NCW. Vor dem Hintergrund einer weitgehend ähnlichen Industriestruktur in Deutschland und den Niederlanden wurden aktuelle energie-, umwelt- und verkehrspolitische Herausforderungen debattiert. Vertieft wurden Themenfelder wie die europäische Industriepolitik, regulatorische Zielkonflikte, Circular Economy in Verbindung mit Klimaschutz und chemischem Recycling, Erzeugung und Import erneuerbarer Energie, Potenzial von off-shore-CCS und Wasserstoffelektrolyse sowie globale Klimaschutzoptionen.

Im Ergebnis soll die langjährige Kooperation der beiden Industrieverbände bei der Interessenvertretung zu energie-, umwelt- und verkehrspolitischen Themen auf EU-Ebene intensiviert werden. Zudem wurde ein enger Austausch zu nationalen Umsetzungsproblemen von EU-Vorgaben etabliert.

Bei einer Rundfahrt durch den Hafen von Rotterdam stellten die niederländischen Kollegen den aktuellen Entwicklungsstand und die ambitionierten Ziele der Weiterentwicklung des ausgedehnten Hafengebietes vor, das nicht nur den klassischen Umschlag von Gütern betrifft, sondern auch deren integrierte Weiterverarbeitung und ferner verschiedene Optionen fortschrittlicher Energieversorgung umfasst.

Ein Gegenbesuch des niederländischen Schwesterverbandes in Deutschland ist für Juni 2020 vorgesehen.